Wir kennen das alle. Jeder wurde als Kind gefragt, was sie oder er einmal werden möchte. Diese Frage konnte man auch in jedem Diddl-Freundebuch finden. Für mich war immer klar, dass ich einmal Eisverkäuferin werde, damit ich den ganzen Tag Eis essen kann. Als ich älter wurde, wollte ich dann aber doch nicht nur den ganzen Tag Eis essen. Anfang der neunten Klasse wurde es ernster und die Frage immer schwieriger. Was will ich denn nun werden?

Klassisch geht immer

Die Auswahl ist riesig und ich war mit dieser Frage zunächst überfordert. Ein paar Praktika in verschiedenen Unternehmen und Bereichen haben mir schonmal gezeigt, was ich NICHT werden will.

Und dann kam ich auf den klassischen Bürojob. Zunächst dachte ich, dass es schon nicht so schwer sein wird und ich das schon hinbekomme. Aber es steckt viel mehr hinter diesem Job, als man denkt – was ich sehr schnell merkte.

Übrigens arbeiten sowohl mein Vater als auch meine Schwester ebenfalls beim TÜV. Mein Vater ist im Geschäftsbereich Produkte tätig. Er prüft einen Teil der elektronischen Geräte. Meine Schwester hat ihre Ausbildung beim TÜV Rheinland gemacht und arbeitet seitdem in der Bahntechnik als Bürokauffrau. So kam auch ich auf TÜV Rheinland als Arbeitgeber für eine angehende Kauffrau für Büromanagement.

Neu und Anders ist nicht gleich schlecht

Der erste Tag war sehr aufregend. Als wir am Kennenlern-Tag zusammen saßen, wurde mir erst bewusst, welch ein großer Schritt die Ausbildung ist. Uns wurde verkündet, in welchen Abteilungen wir eingesetzt werden. Ich kam in die Kraftfahrt. Nach Köln-Mülheim. Genauer gesagt an die Prüfstelle. Davon war ich zunächst nicht begeistert, weil mein Vater und meine Schwester in der Hauptverwaltung in Köln-Poll arbeiten und dadurch viele Dinge umständlicher wurden. Doch ich wurde positiv überrascht.

Am ersten Tag wurde ich sehr herzlich aufgenommen und ich habe mich gleich wohl gefühlt. Meine Kollegen waren sehr nett und hilfsbereit. Immer war jemand für mich da, wenn ich eine Frage hatte, und es gab nie ein Problem, wenn ich einmal etwas länger brauchte.

Gute Entscheidungen

Meine Aufgabe war hauptsächlich die Kunden zu bedienen. Ich habe sie über die Hauptuntersuchung aufgeklärt und die Zahlung entgegengenommen, ob bar oder mit der EC-Karte. In der Zeit habe ich viel über den Umgang mit Kunden und über Fahrzeuge jeglicher Art gelernt.

Aber das Wichtigste, was ich gelernt habe, war Verantwortung zu übernehmen. Egal ob ich kleine Fehler gemacht habe oder ich auf die Kasse aufpassen musste. Letztendlich war ich sehr traurig, als das halbe Jahr vorbei war und ich die Abteilung verlassen musste. Heute, nach zwei Jahren Ausbildung, stehe ich immer noch mit ein paar meiner Kollegen vom Anfang privat in Kontakt.

Ich konnte sehr viele unterschiedliche Eindrücke sammeln, und das erste halbe Jahr hat mir bestätigt, dass ich mich richtig entschieden habe. Für den Beruf und für den TÜV Rheinland.

Autor des Beitrags

Celina Schäfer

Celina Schäfer

AUSZUBILDENDE ZUR KAUFFRAU FÜR BÜROMANAGEMENT

Celina Schäfer arbeitet als Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement bei TÜV Rheinland.

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