SAP-Entwickler: Auf nach China und Brasilien!

SAP-Entwickler: Auf nach China und Brasilien!

Vor sechs Jahren bewarb ich mich bei TÜV Rheinland für einen Job im Ausland … und dachte dabei an so etwas wie Österreich oder die Schweiz. Doch als man mich zurückrief, ging es nicht im Geringsten um das angrenzende Ausland, sondern um: China!

TÜV Rheinland war nämlich auf der Suche nach einem SAP-Anwendungsentwickler in Shanghai. Und ich war auf der Suche nach einem Arbeitgeber, der gerne in junge Leute investiert und interessante Aufgaben an interessanten Orten anbietet. Also passten wir bestens zusammen.

 

SAP

 

IPMS rund um den Globus einführen

Direkt nach dem Einstieg habe ich meine interessante große Aufgabe übernommen: Ich bin verantwortlich für die SAP-SD-seitige Wartung und Entwicklung des bisher größten IT-Rollouts, den es beim TÜV Rheinland je gab: Das IPMS sollte künftig weltweit verwendet werden. SD steht dabei für „Sales & Distribution“ – eins der Kernmodule im SAP-System. Und IPMS steht für „Integrated Platform Management System“. Bei dem Rollout geht es grob gesagt also darum, die Prozesse unseres staerksten Geschaeftsbereiches „Produkte“ global einheitlich zu gestalten.

Da man in der IT nicht sehr viel reisen muss, kann ich meinen viel reisenden Kollegen aus der Prüfung leider nicht das Wasser reichen. Aber es gab Team-Meetings, bei denen wir uns vernetzen und kennenlernen konnten, was letztlich die Zusammenarbeit sehr gestärkt hat.

 

SAP

 

Olá: mein Wechsel nach Brasilien

Nach drei Jahren in Shanghai hatte ich große Lust auf einen Regionswechsel nach Brasilien und sprach darüber in einem Personalgespräch. Und was soll ich sagen: Heute, drei Jahre später, schreibe ich von meinem Schreibtisch in São Paulo aus. Zwar gab es einige Hürden bei meinem Umzug, doch die interne Zustimmung für meinen Wechsel hatte ich bereits nach zwei Wochen.

TÜV Rheinland hat durch sein internationales Geschäft viele Herausforderungen zu meistern, gerade auch im Bereich IT-Lösungen. Das bietet für uns IT-Experten viele Möglichkeiten, gerade wenn es um Software oder Anwendungen von SAP geht (mein Spezialgebiet).

 

Viel Kontakt zu lokalen Beratern

Seit einem Jahr bin ich nun mit meiner Familie in Brasilien. Hier sieht die Welt natürlich ganz anders aus als in China. Neben dem globalen IPMS-Projekt, das ich immer noch betreue, bin ich viel mit externen Beratern beschäftigt. Weil das Business hier sehr kompliziert ist, ist man auf lokale Beratung bezüglich der Steuern und der Gesetzgebung angewiesen.

Meine Aufgabe ist es, die Umsetzung der gesetzlichen Änderungen hier in der Region Südamerika zu koordinieren, ebenso wie die Änderungswünsche und Probleme der Anwender. Häufig kann ich die Lösung selbst realisieren, in anderen Fällen gebe ich die Aufgabe an externe Berater ab oder lasse die Änderungen mithilfe der TÜV Rheinland-Zentrale in Köln umsetzen. Dabei stehe ich engem Kontakt mit dem Kölner Headquarter und bin regelmäßig vor Ort, um mich auszutauschen und weiterzubilden.

 

Genauso spannend kann es weitergehen

Meine Erwartungen wurden bis heute nie enttäuscht. Meine Aufgaben sind interessant und vielseitig. TÜV Rheinland investiert in die Weiterbildung – und findet auch für persönliche Wünsche stets eine Lösung.

In diesem Sinne, Tchau und 再见

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