Quereinsteiger im Recruiting – Voll dabei als Recruiter - TÜV Rheinland

Quereinsteiger im Recruiting – Voll dabei als Recruiter

Quereinsteiger im Recruiting – Voll dabei als Recruiter

Personalreferentin oder Recruiter – beides Bezeichnungen für meinen Job. Ich habe als klassische Quereinsteigerin begonnen und es nun bis zur Personalreferentin Recruiting geschafft. Und was jemand in dieser Position genau macht, darum geht es in diesem Blogbeitrag.

Der Beginn meiner Recruiter-Karriere

Aber der Reihe nach: Vor fünf Jahren habe ich meinen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaften gemacht und direkt meinen ersten Job bei einem Personaldienstleister angetreten. Mein Interesse an politischen Themen war nach wie vor groß, aber meine berufliche Zukunft sah ich eher im Personalbereich. Als Quereinsteigerin fehlte mir zwar die klassische Ausbildung, jedoch lernte ich beim Personaldienstleister praktisch von der Pike auf, wie man Fachkräfte rekrutiert. 2018 entschied ich mich, das Personaldienstleistungsumfeld zu verlassen und kam zu TÜV Rheinland.

Auf die Stellenausschreibung des Personalreferenten Recruiting wurde ich durch eine ehemalige Arbeitskollegin und meinen Ehemann, der ebenfalls hier arbeitet, aufmerksam. Seit Juni letzten Jahres rekrutiere ich nun neue Mitarbeiter*innen für die Gesellschaften TÜV Rheinland Consulting, TÜV Rheinland Personal und den Arbeitsmedizinischen Dienst.

Aufgaben im Konzern als Personalreferentin

Prinzipiell ist die Arbeit bei TÜV Rheinland sehr ähnlich zu der beim Personaldienstleister. Auch für den Konzern fungiere ich als „Dienstleister“ in diesem Business. Was mir jedoch sehr viel besser gefällt: der stete Austausch mit den Hiring Managern. Sie haben hier im Unternehmen einen mehr beratenden Charakter. Hinzu kommen die regelmäßigen Gespräche mit dem Betriebsrat, den es so in meinem vorherigen Job nicht gab. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein interner Recruiter in einem Konzern umfassender in alle Prozesse eingebunden ist und dies den Arbeitsalltag sehr viel facettenreicher macht.

Wie bei anderen Jobs auch, gehört Routine zum Arbeitsalltag dazu. Bei mir sind das vor allem administrative Themen oder das Screening der Bewerber, die sich auf unsere Ausschreibungen beworben haben. Haben wir passende Kandidaten identifiziert, leiten wir sie an den Hiring Manager weiter. Von seiner Entscheidung hängt es letztendlich ab, ob die Bewerber eine Einladung zu einem Gespräch bekommen oder eine Absage. Die Terminierung der Bewerber läuft zentralisiert über unsere Kolleg*innen aus dem Backoffice. Sie übernehmen außerdem die Ausschreibung unserer Vakanzen auf einschlägigen Jobportalen.

Das spannendste an meinem Job ist, die Kandidaten kennenzulernen. Im Laufe der Zeit entwickelt man als Recruiter ein relativ gutes Gespür für Menschen. Dies ermöglicht eine individuelle Gesprächsführung, da ich auf jeden Bewerber anders eingehen kann. Empathie, in einem gesunden Maß, ist definitiv eine große Hilfe für die Entscheidungsfindung. Eine große Herausforderung im Recruiting ist – Sympathie! Denn auch wenn der Recruiter den Bewerber unglaublich sympathisch findet, muss die Entscheidung möglichst objektiv getroffen werden.

Recruiter-Traumstelle

Ich glaube, meine Arbeit als Recruiter wird mir nie langweilig. Es ist jedes Mal so interessant, die Persönlichkeiten hinter den Lebensläufen und Zeugnissen kennenzulernen. Ich schätze auch sehr die Möglichkeit, sich einzubringen und mit den Hiring Managern auf Augenhöhe über zukünftige Einstellungen zu sprechen. Bei TÜV Rheinland kann man nicht nur beratend tätig sein und gemeinsam über aktuelle Marktrends philosophieren, sondern auch kreative Lösungen entwickeln, um neue Talente zu rekrutieren.

Der Recruiting-Markt ist im Wandel und so schlagen wir auf der Suche nach neuen Kolleg*innen viele verschiedene Wege ein. Es macht großen Spaß, die Entwicklung hin zu mehr Innovation mitzuverfolgen. Hierbei arbeiten wir eng mit unserem Personalmarketing-Team zusammen, um auch auf anderer Art und Weise von Bewerbern wahrgenommen zu werden. Regelmäßige Weiterbildungen und Workshops zu einschlägigen HR-Themen sorgen dafür, dass wir up to date bleiben. Jeder kann seine eigenen Kompetenzen erweitern und sich in diversen Projekten verwirklichen.

Ein weiterer Pluspunkt ist definitiv die Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit. Wir haben hier eine sehr gute Work-Life-Balance, dank Gleitzeitmodell und flexibler Arbeitszeiteinteilung. Gelegentlich ist es sogar möglich, von zu Hause aus zu arbeiten.

Mein Team ist überwiegend weiblich, typisch für HR. 🙂 Viele von uns waren zuvor bei einem Personaldienstleister, doch haben wir sehr unterschiedliche Ausbildungshintergründe. HR ist eben auch sehr beliebt für Quereinsteiger.

 

Kerstin Liehr Profil bilder

Autorin: Kerstin Liehr

Kerstin Liehr ist Personalreferentin Recruiting in Köln. Jeden Tag pendelt sie von ihrem Heimatort Wachtberg zur Domstadt. Ob Fachärzte für Arbeitsmedizin, Psychologen oder Fachkräfte für Arbeitssicherheit – beim Recruiting liegt ihr Hauptaugenmerk auf arbeitsmedizinischem Personal. Großen Spaß bereitet ihr auch die Arbeit bei TÜV Rheinland Consulting, wo sie Talente aus dem Beratersegment rekrutiert. Neben ihrem Lieblingsgericht Sushi, macht sie vor allem ihr Mann und Zeit mit Hunden glücklich. Einen der Vierbeiner für ihr Eigenheim zu „rekrutieren“, ist Kerstins nächstes Ziel.

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“ TÜV Rheinland ist für mich…: ein spannendes Unternehmen mit vielen Herausforderungen. ”
“ To me, TUV Rheinland is a company that opens up a new world that I want to see more of. ”
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“ TÜV Rheinland ist für mich eine Möglichkeit, etwas über die Berufswelt zu lernen. ”
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“ TÜV Rheinland ist für mich ein spannender Arbeitgeber mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. ”
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“ TÜV Rheinland ist für mich etwas ganz Großes. Der Name für Sicherheit und Vertrauen. ”
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