Einen neuer Job zu beginnen ist aus vielen Gründen spannend. Wir lernen neue Menschen, neue Umgebungen, neue Verantwortungsbereiche und neue Fähigkeiten kennen und werden Teil eines neuen Teams. Aber es gibt einige Dinge, die wir beachten müssen, bevor wir aus unserer neuen Funktion einen Erfolg machen können.

Besser als die Flitterwochen

Ein neuen Job ist mit viel Aufregung, Sorge und Veränderung verbunden. In den ersten Tagen müssen wir bei den richtigen Leuten innerhalb der Organisation den richtigen Eindruck hinterlassen und gleichzeitig schnell die Feinheiten der Arbeit verstehen. Ich versuche nicht nur, mich schnell einzuarbeiten, sondern suche auch nach Möglichkeiten, mein Wissen und meine Fähigkeiten zu erweitern. Obwohl es heißt, dass die ersten Monate für einen neuen Mitarbeiter die “Flitterwochenzeit” sind. Stattdessen nutze ich diese Zeit, um mich auf den Erfolg in meiner neuen Organisation vorzubereiten.
Der Ausstieg aus meiner früheren Organisation war eine der stressigsten Entscheidungen, die ich in meinem Leben treffen musste. Ich hatte fast zwei Jahrzehnte lang an einer Bildungseinrichtung gearbeitet. Aber ich war beeindruckt von der Stärke von TÜV Rheinland, die wunderbar und vielfältig ist. Mit unserer Reichweite können wir einen Mehrwert für unsere Mitarbeitenden, Kund*innen und Communities schaffen. Meine ersten Monate waren also nicht nur herausfordernd, sondern auch interessant.
Als ich im August 2019 zu TÜV Rheinland NIFE kam, stellte mich die Personalabteilung dem Team vor. Meine erste Aufgabe bestand darin, die Struktur des Berufsbilds kennen zu lernen und das Vertriebsprinzip der Organisation zu verstehen. Da ich seit zwei Jahrzehnten in der Bildungsbranche tätig bin, war mir das Gebiet bekannt und ich fühlte mich sicher im Umgang mit dem Tagesgeschäft.

Eine Veränderung nach der anderen

Eines der wichtigsten Dinge, die du tun musst, wenn du einen neuen Job beginnst, ist, sich mit deinem Chef zusammenzusetzen und klare Erwartungen zu formulieren und die Verantwortungsbereiche zu verstehen. Als erstes solltest du dich darauf konzentrieren, dich als gewissenhafter Mitarbeitender zu etablieren.
Am Anfang war ich bei den Veränderungen, die ich in die Organisation einbringen wollte, vorsichtig, da ich keine nachteiligen Veränderungen vornehmen wollte, die die Mitarbeitenden überfordern würden. Also begann ich damit, ein paar Änderungen im täglichen Betrieb vorzunehmen, wie z.B. die Einführung neuer Systeme, Berichte und Dashboards, die vom Team gut aufgenommen wurden.
Nach sechs Monaten haben wir die Vertriebs- und Betriebsstruktur der Niederlassung neu organisiert. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass Flexibilität entscheidend ist, wenn deine Ideen und Initiativen umgesetzt werden müssen. Und Ende Februar begannen sich die Dinge endlich zu wenden, und ich konnte einige positive Ergebnisse bei den von mir initiierten Veränderungen erkennen.

Der sechsmonatige Schlummer

“Der sechsmonatige Schlummer” beschreibt den Moment, in dem du dich endlich in deiner neuen Rolle wohlfühlst und anfangen kannst, durchzuatmen. Sich einzugewöhnen, braucht Zeit und diesen Punkt des Wohlbefindens zu erreichen, sollte in den ersten Monaten eines neuen Jobs die Priorität sein. Außerdem müssen wir die Beziehungen und das Vertrauen zu unseren Kolleg*innen festigen. Ich achte darauf, mit ihnen Kaffee zu trinken oder ein schnelles Mittagessen einzunehmen und sie nicht nur als Kolleg*innen, sondern auch als Menschen kennen zu lernen. Das hat dazu beigetragen, unterstützende Beziehungen aufzubauen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Dinge nahtlos umgesetzt werden.
Meine neue Rolle bei TÜV Rheinland war aufregend und beängstigend zugleich. In den ersten Monaten sah ich mich einigen herausfordernden Zeiten gegenüber, während ich versuchte, die Veränderungen, die mir vorschwebten, umzusetzen. Jetzt stehe ich vor anderen Herausforderungen, da die globale Wirtschaft durch die Ausbreitung von Covid-19 negativ beeinflusst wird. Diese Pandemie hat die Versorgungsketten, den Welthandel, den Geldfluss und die Belegschaft gestört. Unter unseren Mitarbeitenden, Student*innen und Interessenvertreter*innen herrscht große Besorgnis.
Wir unternehmen erhebliche Anstrengungen, um unser Unternehmen auf diese unvorhersehbaren Zeiten vorzubereiten und gleichzeitig die finanziellen und betrieblichen Herausforderungen zu meistern. Wir gehen in dieser Zeit der Ungewissheit mit einer Strategie der Bereitschaft, des Handelns und des Miteinanders voran – als Unternehmen und als Familie. Allen Herausforderungen zum Trotz tun unsere Mitarbeitenden Tag für Tag das, was nötig ist, um durch diese unruhigen Gewässer zu kommen.

Eine Arbeit mit Bedeutung und Zukunft

Der Beruf oder die Arbeit ist ein wichtiger Aspekt im Leben eines Menschen und nimmt im Vergleich zu jeder anderen Tätigkeit viel persönliche und berufliche Zeit in Anspruch. In der heutigen wettbewerbsorientierten Welt besteht die größte Herausforderung für Unternehmen darin, talentierte Mitarbeitende zufrieden zu stellen. Ein zufriedener Mitarbeitender ist für eine Organisation immer wichtig, da die Person bestrebt ist, die Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen zu liefern. Die Berufsabteilung der TÜV Rheinland NIFE-Akademie zielt auf das sozial benachteiligte Segment ab, und ich bin mehr als zufrieden damit, eine Rolle zu spielen, die einen kleinen Unterschied im Leben eines Menschen ausmachen kann. Es bereitet mir eine große Freude, der Gemeinschaft zu dienen und einen Unterschied in der heutigen Generation zu schaffen. Ich freue mich darauf, Möglichkeiten zu erschließen, mich Herausforderungen zu stellen, nach Wissen zu streben und mich für die Gesellschaft zu engagieren.

Autor des Beitrags

Renjith Gopalakrishnan

Renjith Gopalakrishnan

GENERAL MANAGER – OPERATIONS

Renjith Gopalakrishnan’s job is to strategize, manage People, develop Markets, analyze Competition and to inspire people to dream more, learn more, do more and become more. His career tip for you is: „It does not matter how slowly you go as long as you do not stop.“

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