Motivation im Alltag: Liebe, was du tust

Motivation im Alltag: Liebe, was du tust

Ich werde oft gefragt: „Manuela, wie motivierst du dich im Training und im Wettkampf und wie hältst du so lange Belastungen durch?“ Die Antwort darauf fällt mir nicht schwer, wenn ich daran denke, was mich eigentlich antreibt. Ich mag vor allem die Ehrlichkeit am Sport. Das, was du an Trainingsfleiß hineinsteckst, bekommst du als Ergebnis wieder heraus – ohne Verschleierung und ohne Schauspielerei.

Frei in der Natur – Zeit für mich

Außerdem muss man lieben, was man tut. Und ich liebe das freie Gefühl, mich in der Natur zu bewegen, Wind und Wetter zu spüren. Beim Radfahren den Rausch der Geschwindigkeit zu erleben, beim Laufen die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen und beim Schwimmen die Leichtigkeit des Wassers zu fühlen. Die meiste Zeit ist Training für mich also keine Quälerei, sondern Genuss. Es ist Zeit, die ich nur für mich habe. Zum Abschalten und Entspannen von der schnelllebigen Welt, ohne Handy und Telefonate, ohne Social Media und ohne Ablenkung. Was liebst du am Sport?

Schweinehund besiegen mit klaren Zielen

Natürlich gibt es auch Tage, an denen man seinen inneren Schweinhund besiegen muss. Hier hilft eine klare Zielsetzung. Frage dich zunächst, was dein konkretes Ziel ist. Im nächsten Schritt ist es wichtig, dieses Ziel zu „pflegen“ und im Auge zu behalten.

Bremsen und Antreiber suchen

Notiere dir dafür am besten mindestens drei „Bremsen“ – also Einflüsse, die dich bei deiner Zielerreichung stören könnten. Dies können Einflüsse von außen sein oder auch eigene, innere Einflüsse. Wenn es schwierig wird, musst du dich tagtäglich neu motivieren können. Hier helfen persönliche „Antreiber“. Das können Personen, Dinge oder auch Einstellungen sein.

Jedes Ziel besteht aus kleinen Bausteinen. Du wirst dein Ziel nicht auf einmal erreichen, sondern Schritt für Schritt. Zwischenziele helfen, am Ball zu bleiben.

Mein letztes großes Ziel war der Ironman in Mallorca am 24. September. Ich gebe euch mal einen Einblick in meine persönlichen Notizen zu diesem Ziel:

Übrigens habe ich mein Ziel in einer neuen Bestzeit von 10:04 Stunden erreicht. Das I-Tüpfelchen ist meine erneute Qualifikation für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr auf Hawaii als zweite meiner Altersklasse. Damit steht auch mein nächstes Ziel fest!

Das Wichtigste zuletzt: Von Sport, das weiß ich aus erster und zweiter Hand, kann man in allen Bereichen des Lebens profitieren: beruflich (fitter, auch im Kopf!) und privat (ausgeglichener, zufriedener, erholter).

In diesem Sinne: Glaubt an eure persönlichen Ziele und arbeitet daran! Immer nach dem Motto:

Anything is possible

Eure Manuela Süß

3 Kommentare

  1. Da können wir alle etwas von mitnehmen. Danke

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  2. Danke Deine Tipps finde ich immer gut, auch wenn mein innerer schweinehund das manchmal anders sieht.

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  3. Hallo Manu,

    Durch eine betriebliche Maßnahme bin ich damals bei dir gelandet um wieder aktiv Sport zu machen.
    Nun bin ich seit 6 Jahren ein guter Läufer, und habe die eine oder andere Ziellinie
    mit einer für mich guten bis sehr guten Zeit überquert.

    Ich wünsche dir viel Glück , bei deinen Zielen in 2017.

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