Mein Praktikum Teil 3: Learning by doing in den USA

Mein Praktikum Teil 3: Learning by doing in den USA

Nach meinem Aufenthalt in Köln starte ich in die letzte Etappe: In Teil drei meines Pflichtpraktikums als Medizinjournalismus-Studentin bei TÜV Rheinland geht es zunächst hoch hinaus. Gut neun Stunden verbringe ich über den Wolken, bevor das Flugzeug in Boston, USA landet.

Nach deutscher Zeit ist der Tag schon in vollem Gang. Trotzdem schlafe ich tief und fest, bis auch in meiner jetzigen Zeitzone der Morgen angebrochen ist.

Neu am Standort Littleton

Mittlerweile bin ich es ja gewohnt, neu zu sein. So hält sich meine Aufregung in Grenzen und ich bin einfach neugierig, wie es wohl hier am TÜV Rheinland Standort in Littleton, einem Vorort von Boston in Massachusetts, sein wird. Bereits am ersten Tag merke ich: Anders. Von den verwendeten Tools über die Ressourcen bis hin zum Arbeitsumfeld erinnert mich kaum etwas an meine vorherigen Stationen in Nürnberg und Köln. Beruhigend, dass mir immerhin noch das vertraute TÜV Rheinland Logo überall entgegenspringt.

Durch viel praktisches Arbeiten und Ausprobieren wachse ich auch in meine neuen Aufgaben hinein: Die Gestaltung von Infografiken, die Erstellung von kleinen Videos und die Übersetzung von Pressemeldungen gehören jetzt zu meinem Alltag.

In dem kleinen Kommunikationsteam von drei Leuten (mich eingeschlossen) fühle ich mich schnell wohl, was das Ankommen erleichtert. Bald merke ich auch: Das kleine Team schafft eine Menge. Viele Aufgaben warten und so stürze ich mich gleich in die Arbeit.

Darf’s ein bisschen Sugarcoating sein?

Neben einer vollen Arbeitswoche genieße ich meine Freizeit in vollen Zügen und erkunde so oft es geht die abwechslungsreiche Gegend. Alle Menschen, die ich im Alltag treffe sind sehr offen und hilfsbereit. Die Einstellung auf ein fremdes Land erfordert trotzdem mehr Eingewöhnung als gedacht.

An das weit verbreitete „Sugarcoating“ zum Beispiel habe ich mich bis heute nicht gewöhnt. Mit Sugarcoating ist in den USA das Beschönigen von Sachverhalten gemeint. Mein deutscher Kern hält sich auch an anderer Stelle hartnäckig: Im Büro begrüße ich meine amerikanischen Kollegen regelmäßig verschlafen mit einem deutschen „Guten Morgen“. Allerdings werde ich auch großer Fan von Erdnussbutter und dem eiskalten, verschneiten und wunderschön sonnigen Winter in Neuengland.

An Auslandserfahrungen wachsen

In einem fremden Land zu leben ist eine andere Herausforderung als „nur“ zu reisen, das weiß ich jetzt. Viele meiner deutschen Kollegen haben sich gewundert, dass ich vor so einem Auslandsaufenthalt nicht aufgeregt bin. Im Nachhinein weiß ich: Ich hätte allen Grund dazu gehabt.

Ich bin mit Situationen und Aufgaben konfrontiert worden, die mich selbst in gewohnter Umgebung gefordert hätten. Zum ersten Mal habe ich außerdem länger als den „Rucksack ausgepackt“- Moment gebraucht, um mich zuhause zu fühlen.

An dieser Zeit bin ich gewachsen und ich weiß mein starkes Umfeld in Deutschland nur noch mehr zu schätzen. Genau diese Erlebnisse und Erfahrungen sind es, weshalb ich jedem eine Arbeitserfahrung im Ausland nur ans Herz legen kann. Ich habe meine Zeit in den USA sehr genossen und war für diese Möglichkeit jede Minute dankbar.

 

Learning

 

Eine unvergessliche Zeit

Nach drei schönen und aufregenden Monaten in Nordamerika neigt sich meine Reise mit TÜV Rheinland dem Ende zu. Egal an welchem Ort ich war, das Praktikum hat mich immer wieder aus meiner Komfortzone gelockt.

Jede Station ist einzigartig in den Erfahrungen und Lektionen, die ich lernen durfte. Ich werde mein Praktikum bei TÜV Rheinland überaus positiv in Erinnerung behalten.

Vielen Dank und viele Grüße an alle lieben Kolleginnen und Kollegen! Und damit sage ich:

Goodbye & Auf Wiedersehen!

 

elisabethhaertelt

Autorin: Elisabeth Haertelt

TÜV Rheinland ist für mich unglaublich vielseitig. Ein Unternehmen, das mich jeden Tag aufs Neue überrascht.

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