Mein Praktikum Teil 2: Kaffee kochen? Fehlanzeige!

Mein Praktikum Teil 2: Kaffee kochen? Fehlanzeige!

Mein Pflichtpraktikum als Medizinjournalismus-Studentin geht in die zweite Runde. Nach fünf Wochen im Nürnberger TÜV Rheinland Büro geht es jetzt im Kölner Headquarter weiter. An meinem ersten Tag stehe ich ehrfürchtig vor dem 113 Meter hohen TÜV Tower, der schon von der anderen Rheinseite aus zu sehen ist. Im 16. Stock werde ich von einem grandiosen Ausblick begrüßt – und realisiere zum ersten Mal, dass ich diese Stadt für sieben Wochen mein Zuhause nennen darf. Ein Gefühl von Vorfreude macht sich in mir breit.

 

Praktikum

 

Spannende Aufgaben im Social Media Team

Meine Kölner Praktikumszeit beginnt mitten in den Schulferien. Entsprechend leer ist das Büro, in das ich hineinstolpere. Und entsprechend sehnsüchtig erwartet mich meine Kollegin aus dem Social Media Team. Die Aufgaben, mit denen ich starte, sind genauso spannend, wie ich es mir erhofft hatte: Bearbeitung von Videos, Erstellen von Social Media Postings, Vorbereitung von Projekten …

Im Laufe der Woche lerne ich dann bei morgendlichen Besprechungen oder in der Küche nach und nach meine restlichen Kollegen kennen. Ich finde das ganz gut so – da hat mein ohnehin überfordertes Namensgedächtnis etwas mehr Zeit, sich alle(s) zu merken.

Unterwegs für TÜV Rheinland

So thematisch unterschiedlich die Geschäftsbereiche sind, so vielfältig sind auch die Themen für die Kanäle in den Sozialen Medien. Da ich Journalismus mit Schwerpunkt auf Medizin studiere, darf ich den Düsseldorfer Medizin-Fachkongress „Medica“ Social Media-seitig begleiten.

Es sollen Inhalte geplant werden, die zur Zeit der Messe auf den Kanälen von TÜV Rheinland laufen werden. Um passendes Bild- und Videomaterial zu sammeln, bin ich außerdem einen Tag in Düsseldorf vor Ort. Nicht nur am Stand von TÜV Rheinland, sondern auf der ganzen Messe suche ich nach kleinen Geschichten und guten Fotomotiven. Danach sichte ich Kaffee schlürfend das Material, überlege mir Texte und sende die Vorschläge in das Kölner Büro. Nach dem Tag auf der Messe bin ich erschöpft und glücklich. Was für eine tolle Erfahrung.

(Fast) nur coole Praktikanten-Aufgaben

Es ist etwa Halbzeit meines Praktikums, da frage ich meine Kollegin vorsichtig: „Gibt es hier eigentlich auch Praktikanten-Aufgaben für mich? Mir machen meine Aufgaben zwar sehr viel Spaß, aber ihr müsst mir nicht immer nur die coolen Aufgaben geben …“ Als Antwort bekomme ich ein Grinsen.

Am nächsten Morgen finde ich eine Mail mit dem Betreff „Praktikanten-Aufgabe“ in meinem Postfach vor. Selbst schuld, denke ich mir. Seitdem hängt ein (von mir in liebevoller Handarbeit markierter) Kalender mit allen Urlaubstagen und Schulferien 2018 im Büro. Doch bei dieser „Praktikanten-Aufgabe“ blieb es. Kaffee kochen im Praktikum? Nicht bei TÜV Rheinland.

Die nächsten Wochen vergehen wie im Flug: Die Kollegen geben mir interessante Einblicke in die Geschäftsbereiche, ich assistiere bei Videodrehs oder tobe mich in unserem Gestaltungstool aus.

Alles hat ein Ende …

Die Zeit für einen Abschied kommt für meinen Geschmack viel zu früh, fühle ich mich doch schon als Teil dieses Teams und nahezu heimisch im schönen Köln. Doch es warten neue Abenteuer, und so steige ich in ein Flugzeug nach Boston – denn die nächsten drei Praktikums-Monate verbringe ich am Standort von TÜV Rheinland in Littleton, Massachusetts.

Alles über meine Erfahrungen auf dem amerikanischen Kontinent erfahrt ihr in Teil drei dieser Serie.

 

elisabethhaertelt

Autorin: Elisabeth Haertelt

TÜV Rheinland ist für mich unglaublich vielseitig. Ein Unternehmen, das mich jeden Tag aufs Neue überrascht.

2 Kommentare

  1. Ich freue mich jetzt schon auf deinen Beitrag über deinen Aufenthalt in USA 🙂

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    • Danke Anja, ich bin auch schon gespannt 🙂

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