Mama, was machst du eigentlich auf der Arbeit?

Mama, was machst du eigentlich auf der Arbeit?

Neulich fragte mich meine kleine Tochter: „Mama was machst du eigentlich auf der Arbeit?“ Ich erklärte ihr, dass ich Regionalbereichsassistentin und Weiterbildungsverantwortliche im Bereich Arbeitsmedizinische Dienste (AMD) für den Regionalbereich Südost bin.

Daraufhin war meine Tochter eine kleine Weile lang still. Bis sie schließlich – deutlich energischer – fragte: „Und was machst du nun auf der Arbeit?“ Stimmt, dachte ich mir, was mache ich eigentlich ganz genau? Ich dachte kurz nach und sagte meiner Tochter, dass ich viel telefoniere, Briefe und Emails schreibe, Termine abspreche, Veranstaltungen plane und organisiere – und dass ich mich darum kümmere, dass alle Mitarbeiter in unserem Regionalbereich die für sie richtige Weiterbildung bekommen.

Der gute alte Handy-Vergleich

„Warum müssen sie denn noch etwas lernen, sie haben doch schon einen Beruf?“, hakte meine Tochter nach. Ich überlegte noch einmal kurz und holte dann mein „uraltes“ Handy der ersten Generation aus dem Schrank. Das gute Stück war noch richtig schwer und hatte so eine kleine Antenne zum Rausziehen. Meine Tochter lachte laut, holte dann Papas neues Smartphone von Schrank und legte beide Handys nebeneinander. Der Unterschied könnte kaum deutlicher sein.

Anhand dieses Beispiels erklärte ich ihr, wie sich die Technik immer weiter entwickelt. Und genau wie Handys entwickeln sich auch unsere Berufe und Kundenwünsche, aber auch die Anforderungen an uns selbst immer weiter. „Und wann bin ich mit dem Lernen fertig?“, wollte meine Tochter wissen. Nun, wir lernen ein Leben lang, antwortete ich. „Du auch?“ Ich lächelte und sagte: Ja, ich auch. Das ist doch spannend und überraschend, immer wieder etwas Neues zu erleben und entdecken.

 

 

 

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