Kulturclash Japan: Spannender Alltag im Labornetzwerk

Kulturclash Japan: Spannender Alltag im Labornetzwerk

Meine Ankunft im Laborzentrum in Yokohama war extrem aufregend, Erdbeben-Schreck inklusive. Nach der ersten Woche samt Wochenende hatte ich mich aber schon ein bisschen eingewöhnt und war bereit für das Leben in Japan – und natürlich für meine Arbeit im Global Technology Assessment Center (GTAC), dem großen Labornetzwerk des TÜV Rheinland. In Yokohama prüfen unsere Kollegen die Sicherheit und Qualität von Produkten. Im letzten Jahr hatten sie so viele Aufträge, dass sie um Unterstützung aus Deutschland baten. Deshalb war ich für drei Monate ein Teil von Ihnen – die bislang größte und tollste Erfahrung in meinem Leben.

Köln und Yokohama – gar nicht so unterschiedlich

Meine Aufgabe war es, gemeinsam mit meinen Kollegen sogenannte Normenupdates durchzuführen. Was das bedeutet? Im Bereich der IT-Geräte, zum Beispiel Drucker oder Computerbildschirme, hat TÜV Rheinland zuletzt zahlreiche GS- (GS = Geprüfte Sicherheit) und CB-Zertifikate (CB = Certification Body) ausgestellt. Nachdem eine spezielle Produktsicherheitsnorm (wer noch mitkommt: die Norm heißt IEC / EN 60950-1) aktualisiert wurde, mussten nun auch alle ausgestellten Zertifikate überarbeitet werden. Um es vereinfacht auszudrücken: Wir mussten prüfen, ob die Produkte unserer Kunden noch dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.

Bemerkenswert fand ich, dass die Arbeitsweise und Arbeitsabläufe in Yokohama denen bei uns in Köln sehr ähneln. Da fiel mir der Einstieg in das Prüfgeschäft im japanischen Labor sehr leicht. Das lag aber auch daran, dass das ganze Team und alle Kollegen im GTAC äußerst hilfsbereit und freundlich waren. Egal was ich für Fragen hatte, und sei es die nach einem Kugelschreiber, die Kollegen halfen mir immer und schnell.

Per Kulturaustausch zum papierlosen Büro

Der einzig große Unterschied zwischen den Abläufen in Japan und Deutschland war und ist wahrscheinlich noch heute die Liebe der Japaner zum Papier. So wird jeder Bericht ausgedruckt und per Hand und Post-it überprüft. Das ist in der heutigen digitalen Zeit wirklich noch etwas Besonderes und bietet auch einen großen Vorteil: Man liest Berichte bewusster, wenn sie ausgedruckt vorliegen.

Im Gegenzug konnte ich meinen japanischen Kollegen unsere stärker digitalisierte Arbeitsweise in Deutschland erklären, was sie mit großem Interesse aufnahmen. Zusammen mit einem weiteren deutschen Kollegen, ebenfalls Ingenieur und sehr erfahrener Sachverständiger, gelang es uns danach sogar, die internen Abläufe im GTAC effizienter zu gestalten – kultureller Austausch im Bürozeitalter eben. Und das ist etwas, das viel häufiger über die Kontinente hinweg stattfinden sollte.

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