Grippe, nein Danke! Ein Plädoyer für die Schutzimpfung - TÜV Rheinland

Grippe, nein Danke! Ein Plädoyer für die Schutzimpfung

Grippe, nein Danke! Ein Plädoyer für die Schutzimpfung

Vor vier Jahren hat es mich um diese Jahreszeit voll erwischt. Der Ablauf war ganz klassisch: Noch am Samstagvormittag schlenderte ich gemütlich durch die Stadt, und am Nachmittag streckte es mich unvermittelt auf die Bretter. Schlapp und mit 38,5 °C verzog ich mich ins Bett – am Abend kletterte das Fieberthermometer auf 39.5 °C.

Pendeln zwischen Notaufnahme, Apotheke und Bett

Ein Aspirin sollte Linderung bringen, doch am Sonntagmorgen war das Fieber immer noch gleich hoch. Auch körperlich ging es mir nicht gut: Husten, Halsweh, Kopf- und Gliederschmerzen. Deshalb riet mir mein Mann zum Besuch der Notaufnahme im nächstgelegenen Krankenhaus.

Eigentlich mache ich das ungern, es gibt schließlich Menschen, die Hilfe nötiger haben als ich. Aber mir ging es wirklich schlecht. Und so zog ich los, um mein „Glück“ zu versuchen. Wie erwartet war ich nicht allein, sondern teilte mir den Wartebereich mit Menschen, die dort schon mehr als fünf(!) Stunden auf Hilfe warteten. Nach drei endlosen Stunden auf einem unbequemen Stuhl gab ich auf und begab mich mit einem Umweg über die nächste Notdienst-Apotheke direkt wieder ins Bett.

Hühnersuppe und Bronchitis-Medikamente – leider nicht genug

Nie war ich glücklicher über einen Montag! Bei meinem Hausarzt war ich der erste Gast im Wartezimmer. Der Arzt diagnostizierte zunächst Bronchitis, verschrieb mir Medikamente und Bettruhe – also das Übliche. Ich schleppte mich wieder nach Hause.

Zwei Tage später ging es mir immer noch nicht besser. Weder Hühnersuppe noch die verschriebenen Medikamente halfen. Also wieder zum Arzt, diesmal mit Blutabnahme: „Könnte die Grippe sein“, sagte er, und erhöhte die Medikamentendosis.

Doch noch immer trat keine Besserung ein. Die Woche zog vorüber, ich fühlte mich mies. Selbst lesen oder fernsehen ging nicht, nur schlafen und trinken.

Diagnose Lungenentzündung

Am Freitag folgte der nächste Besuch beim Arzt. Jetzt kam die Diagnose: Lungenentzündung. Die einzige, die sich darüber freute, war die angehende Medizinstudentin, die hospitieren durfte und erstmals mit dem Thema „Lungenentzündung“ konfrontiert wurde.

Nun stimmte endlich die Medikation, langsam ging es mir besser. Die nächsten drei Wochen durfte ich zuhause bleiben und mich auskurieren. Doch bis ich wirklich wieder richtig fit und belastbar war, dauerte es noch eine ganze Weile.

Geläutert und bereit zur Impfung

Fazit: Vier Wochen lang lag ich mit der Grippe flach und war arbeitsunfähig. Die Vorweihnachtszeit konnte ich nicht genießen. Plätzchenbacken entfiel und Weihnachtgeschenke gab es nur aus dem Online-Shop.

Nach dieser schmerzlichen Erfahrung folgte ich dem Rat meines Arztes: Grippeschutzimpfung.

Im darauffolgenden Herbst ließ ich mich gegen die Grippe impfen und tue diese nun jedes Jahr. Dank meinem Arbeitgeber geht das unkompliziert direkt über unseren Betriebsarzt. Bis auf eine kleine Erkältung, vor der auch eine Grippeimpfung nicht schützt, komme ich nun meist gesund und gut geschützt durch den Winter.

Jedes Jahr sterben Menschen an der Grippe – das muss nicht sein

Und nachdem ich gelesen habe, dass es jährlich rund 100.000 Grippefälle in Deutschland gibt, wovon immer einige tödlich ausgehen (laut Robert-Koch-Institut gab es in der letzten Grippesaison 591 Todesfälle) bin ich einmal mehr davon überzeugt, dass ein kleiner Piks eine große Wirkung haben kann.

Zudem schützt die Impfung gleich zweimal: Sie bewahrt mich vor einer Erkrankung und den möglichen schwerwiegenden Folgen. Zugleich verhindert sie, dass ich Menschen in meinem direkten Umfeld anstecke und sich die Grippe somit ausbreitet.

Also denken auch Sie an die Grippeschutzimpfung, am besten direkt diese Woche. Es ist wirklich eine gute Sache!

1 Kommentar

  1. Seit 1980 lasse ich mich gegen die Grippe impfen! 2 x mal hat es mich so richtig erwischt, trotz Impfung, aber es wäre viel schlimmer für mich ausgegangen, wäre ich nicht geimpft gewesen, so jedenfalls nach den Worten der Ärzte. Ich kann mich da nur anschließen – denken Sie an die Grippeschutzimpfung, die ist bei mir jedes Jahr im Herbst fest eingeplant.

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