Goodbye Studium – hallo Arbeitswelt! - TÜV Rheinland

Goodbye Studium – hallo Arbeitswelt!

Goodbye Studium – hallo Arbeitswelt!

Die Bachelorarbeit, von der ich euch in meinem letzten Beitrag erzählt habe, habe ich mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. Nach einer letzten mündlichen Prüfung, dem so genannten Kolloquium – oder auch Bachelor-Verteidigung – bin ich nun mit meinem Studium fertig. Und jetzt? Abschluss in der Tasche und raus in die Arbeitswelt! Eine tolle Vorstellung, die aber gar nicht so einfach umzusetzen ist.

Bis zum Schluss stand noch nicht sicher fest, ob und wie es für mich bei TÜV Rheinland weitergehen sollte. Deshalb habe ich mich auch bei einigen anderen Unternehmen beworben. Und dann kam genau das, wovor sich alle Studenten schon am Anfang ihres Studiums fürchten: Absagen.

Stellenausschreibungen: Gesucht wird die eierlegende Wollmilchsau

Unter dem Strich kann ich festhalten, dass es bei allen Bewerbungen an genau einem Punkt in der Stellenausschreibung der Unternehmen scheiterte: „3-4 Jahre Berufserfahrung erforderlich“. Wie soll ein/e Hochschul-Absolvent/in das leisten können? Irgendwo habe ich einmal ein treffendes Zitat gelesen, das in etwa so ging:

„Ein Absolvent ist idealerweise 20 Jahre alt, hat ein abgeschlossenes Hochschul-Studium und 26 Jahre Berufserfahrung“.

Was ich damit sagen will: Ein frisch gebackener Absolvent in den Zwanzigern kann kaum neben Abitur und anschließendem Studium schon mehrere Jahre Berufserfahrung gesammelt haben. Mir ist auch aufgefallen, dass insgesamt nur sehr wenige Stellen explizit für Berufseinsteiger angeboten werden. Liebe Personaler, bitte vergesst uns nicht und habt Verständnis dafür, dass wir gerade erst unsere ersten Schritte in die fremde Arbeitswelt setzen!

Aber wie ergattert man nun einen Job?

Vitamin B ist eine Lösung – zumindest nach meiner Erfahrung. Bestenfalls hat man schon neben dem Studium in der entsprechenden Branche gejobbt. An dieser Stelle kann ich eine Anekdote einer meiner Dozentinnen wiedergeben. Sie machte nach ihrem Bachelor-Studium noch einen Master, promovierte … und erhielt selbst mit ihrem Doktortitel in der Tasche sehr viele Absagen.

Einsteigen konnte sie schließlich in einem Unternehmen, bei dem sie schon als Werkstudentin gearbeitet hatte. Womit wir wieder beim Thema wären. Das Wichtigste, was man für seine Karriere schon während des Studiums machen kann, ist Kontakte knüpfen – das hat mir letzten Endes auch zu meiner Anstellung verholfen. Aber davon erzähle ich euch in meinem nächsten Beitrag.

Was ich schon verraten kann: Ich habe meinen Platz bei TÜV Rheinland gefunden!

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