Fast ein Jahr ist es nun schon her, seit mein letzter Karriereblog-Beitrag online ging. In dieser Zeit hat sich einiges verändert. Ich studiere zwar immer noch BWL & Wirtschaftspsychologie an der FOM in Köln und auch meine Stelle im Competence Center Personalbetreuung bei TÜV Rheinland ist geblieben. Dennoch hat sich meine Arbeit in der Zwischenzeit etwas verändert. Letztes Jahr war noch alles neu und ungewohnt. Mittlerweile sind meine Kollegen und ich ein eingespieltes Team und können uns aufeinander verlassen. Waren meine Aufgaben anfangs noch eine Herausforderung für mich, komme ich nun super damit klar – obwohl noch mehr dazu gekommen sind.

Die Zeitbeauftragte für Azubis

Seit Anfang des Jahres bin ich die Zeitbeauftragte nahezu aller unserer Auszubildenden in Deutschland. In vielen unserer Abteilungen haben wir die Möglichkeit, unsere Zeiten selber einzuteilen. Das Konzept nennt sich „Gleitzeit“. Aber auch diese Arbeitszeiten müssen kontrolliert und freigegeben werden. Zuerst fand ich die Vorstellung, dass ich diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen soll, noch seltsam – bis Anfang letzten Jahres war ich schließlich selber noch Auszubildende. Doch genau solche Aufgaben stärken einen. Du bekommst nicht nur das Gefühl, gebraucht zu werden, sondern dass du speziell für diese Aufgabe ausgesucht wurdest.

Verantwortungsvolle Aufgaben von Anfang an

So auch bei meinem aktuellen Projekt. Dabei geht es um das Thema betriebliches Eingliederungsmanagement. Mithilfe des BEM-Monitors wollen wir Mitarbeiter, die über einen langen Zeitraum erkrankt sind, wieder verstärkt in die Teams integrieren. Das Tool wird seit etwa drei Wochen in zwei TÜV Rheinland Gesellschaften getestet. Demnächst werden wir das Projekt Stück für Stück auf weitere Gesellschaften ausrollen. Solche Herausforderungen machen meinen Job spannend und anspruchsvoll. Zudem habe auch ich die Möglichkeit, eigenständig zu arbeiten, obwohl ich„nur“ eine Teilzeitkraft bin. Mit so viel Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten hatte ich nicht gerechnet – umso glücklicher bin ich nun.

Gleitzeit richtig planen

Wie oben bereits angesprochen, kann auch ich meine Arbeitszeit selber einteilen. Dadurch gelingt mir die Kombination aus berufsbegleitendem Studium und alltäglicher Arbeit sehr gut. Es gibt auch Zeiten, in denen ich mal mehr arbeite. Dafür kann ich mir an anderen Tagen ganz freinehmen oder einfach früher gehen. Ende letzen Monats habe ich schon die erste Klausur geschrieben und die erste Präsentation für dieses Semester gehalten. Generell ist dieses Semester nicht ganz so Psychologie-lastig, da wir lediglich bei dem Modul „Qualitative Forschung“ auf unser Wissen aufbauen müssen. Auf dieses Fach freue ich mich daher auch am meisten. Hier sollen wir zu einem Thema unserer Wahl Interviews vorbereiten, führen und auswerten. Anschließend bereiten wir die Ergebnisse mit zusätzlichem Fachwissen für eine Hausarbeit und eine Präsentation auf. Meine Forschungsfrage geht in Richtung Personal. Dieses Fach fordert viel Vorbereitungszeit – perfekt, dass ich sie mir dank der Gleitzeit optimal einteilen kann.

Autor des Beitrags

Vanessa Henrichs

Vanessa Henrichs

COMPETENCE CENTER PERSONALBETREUUNG

Vanessa Henrichs Job ist es, den HR-Bereich inklusive der Auszubildenden zu betreuen und unterstützen. Hier fallen beispielsweise Themen wie Reisekosten, Zeitwirtschaft oder Bestellwesen an. Ihr Karriere-Tipp für euch lautet: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

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