Flüchtlingen helfen: Was haben wir erreicht? - TÜV Rheinland

Flüchtlingen helfen: Was haben wir erreicht?

Flüchtlingen helfen: Was haben wir erreicht?

Im TÜV Rheinland Trainingscenter (TC) in Potsdam haben wir im Frühjahr 2016 zwei neue Integrations-Maßnahmen für Flüchtlinge gestartet. Die Arbeit ist anstrengend und herausfordernd, aber auch lohnend – vor allem, wenn es uns gelingt, jungen Menschen eine Zukunftsperspektive aufzuzeigen.

Hier ein Überblick darüber, was wir in Potsdam tun und was wir schon geschafft haben.

 

PerjuF – Perspektive für junge Flüchtlinge unter 25

Mit der Maßnahme „PerjuF“ geben wir jungen Flüchtlingen die Gelegenheit, verschiedene Berufsfelder praktisch auszuprobieren. Sie können Sprachkenntnisse erwerben und erweitern sowie berufliche Kenntnisse gewinnen. Das Ziel ist letztlich ihr Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt, und zwar durch eine Ausbildung oder indem sie eine geeignete Arbeit finden, für die sie bereits qualifiziert sind.

 

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Die Herausforderung

Den meisten Teilnehmern dieser Bildungsmaßnahme fehlt es an Basis-Deutschkenntnissen, Kenntnissen in der Mathematik sowie der Allgemeinbildung. Oftmals haben sie außerdem keine Zeugnisse oder Zertifikate über ihre Schul- und/oder Ausbildung aus den Herkunftsländern mitgebracht oder besitzen keine.

Vielen Teilnehmern fehlt auch eine konkrete Vorstellung davon, welchen Beruf sie wählen sollen oder ausüben können. Und sie wissen noch nicht, welche Voraussetzungen ein bestimmter Beruf in Deutschland mit sich bringt.

Das versuchen wir in dieser Maßnahme aufzufangen, indem wir den jungen Menschen das fehlende Wissen vermitteln. Wir wollen die Voraussetzungen schaffen, um ihnen den Weg in den Arbeitsmarkt zu ebnen.

 

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EQ-Welcome – Einstiegsqualifizierung

Auch die zweite Maßnahme EQ-Welcome richtet sich an junge Flüchtlinge unter 25 Jahren. Hier geben wir ihnen die Möglichkeit, im Anschluss an ein Praktikum eine „Einstiegsqualifizierung“ zu absolvieren, die sechs bis zwölf Monate dauert. Wenn sie diese Maßnahme erfolgreich abschließen, können die Teilnehmer anschließend eine zur Qualifizierung passende Berufsausbildung starten.

Unsere Aufgaben und Herausforderungen sind auch hier sehr vielfältig:

  • Wir stellen in einem Coaching fest, welche Kenntnisse (Deutsch, Mathe und Allgemeinwissen) und Fähigkeiten die Teilnehmer mitbringen.
  • Wir planen, organisieren und realisieren einzelne Maßnahmeninhalte.
  • Wir machen geeignete Praktikumsbetriebe ausfindig, um den Teilnehmern die Berufswahl zu erleichtern.
  • Wir kümmern uns darum, dass die jungen Menschen pünktlich und regelmäßig an der Maßnahme teilnehmen.
  • Wir stellen ein Vertrauensverhältnis zwischen den Teilnehmern und den Mitarbeitern/Betreuern her.

 

Unsere Erkenntnisse

In den vergangenen zehn Monaten seit Start der Maßnahmen haben wir schon viele wichtige Erkenntnisse gewonnen. Besonders wichtig ist dabei vor allem ein Aspekt: nämlich ein Vertrauensverhältnis zwischen den Teilnehmern und den Maßnahmebetreuern. Nur wenn dieses Vertrauen besteht, können wir den jungen Menschen die Vorrausetzungen für ihre Integration auf dem deutschen Arbeitsmarkt nahebringen.

 

Was haben wir bereits erreicht?

Bis Februar 2017 konnten wir

  • 24 Teilnehmer in einem Deutschkurs (A2, B1, B2 usw.)
  • 3 Teilnehmer in einer Ausbildung/Schulung
  • 4 Teilnehmer in einer Einstiegsqualifizierung
  • 1 Teilnehmer in Arbeit

unterbringen.

Alle unsere Mitarbeiter sind hochmotiviert und geben jederzeit ihr Bestes, um den jungen Menschen zu helfen – auch wenn die Verständigung mit und unter den verschiedenen Kulturen nicht immer ganz einfach ist. Die Basis für den Erfolg ist eine gute Kommunikation, allerdings nicht nur mit den Flüchtlingen. Deshalb arbeiten wir beständig daran, auch immer besser mit den Ämtern und den örtlichen Unternehmen zusammenzuarbeiten.

Wir bleiben dran!

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Albrecht Teichert entstanden, dem Maßnahme-Verantwortlichen bei TÜV Rheinland.

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