Der Sportler und das liebe Essen

Der Sportler und das liebe Essen

Es gibt Sportler, die essen so ziemlich alles, was ihnen zwischen die Zähne kommt. Andere wiederum verfolgen super strenge Ernährungspläne. Früher gehörte ich eher zur ersten Gruppe. Heute ist das vollkommen anders.

Fiese Krankheiten

Es fing an mit einem Virus, der mich im Herbst 2012 für drei Monate außer Gefecht setzte. Als ich im Januar 2013 wieder anfing zu trainieren, folgte direkt eine zweite Viruserkrankung. Nach weiteren zwei Monaten Zwangspause bin ich dann quasi „in die Saison gefallen“ – und hatte tatsächlich meine bisher beste Sport-Saison. Der nächste krasse Rückschlag war Pfeiffersches Drüsenfieber. Das war sehr langwierig und körperlich total anstrengend, 2014 lief sportlich für mich deshalb gar nichts. Im Oktober 2014 kam dann der Punkt, an dem ich mir gesagt habe: So geht’s nicht weiter.

Weg mit Weizen und Zucker!

Es musste sich also grundsätzlich etwas ändern. In Absprache mit meinem Arzt habe ich erst einmal aufgehört, schwer verdauliches Weizen-, Dinkel- oder Roggenmehl zu essen, um meine Abwehrkräfte zu stärken. Das gleiche gilt für Kuhmilchprodukte: Bei mir zuhause gibt es heute nur noch Reismilch vom Öko-Supermarkt, und die schmeckt gar nicht mal so übel. Wasser trinke ich, wenn es geht, nur aus Glasflaschen, denn in PET-Flaschen befinden sich Hormone, vor allem Östrogene, die ins Wasser übergehen. Und dadurch wird der Testosteronhaushalt gestört.

Auch Zucker gibt’s bei mir nur noch ganz selten, weil meine Tiefs nach einem Zucker-Hoch viel schlimmer sind als die Tiefs vor dem Zucker. Ich esse nicht mal Obst, sondern nur Gemüse. Naja, ab und zu gehe ich mir schon ein paar Cookies kaufen, also diese kleinen knackigen. Oder die mit Nougatcreme, so einmal alle zwei Wochen. Lecker!

Mein Frühstückstraum

Nicht dass mich jemand falsch versteht: Wenn ich ein Frühstück frei wählen könnte, dann wäre das Rührei, Croissant, Lachs, Tomate, ein helles Brötchen, gebratene Sujuk (das ist eine türkische Wurst) und ein Glas frisch gepressten Orangensaft, oder besser noch ein Liter. In echt sieht mein Frühstück allerdings so aus: glutenfreie Haferflocken mit Reismilch. Aber das ist ok, vor allem, wenn man auf hochwertige Produkte achtet. Gäste, die morgens mit mir frühstücken, wundern sich immer, wie gut mein Frühstück schmeckt.

Klar, es ist ein bisschen aufwendig, immer gut auf die Ernährung zu achten, aber ich fühle mich heute wohl und fit. Und das ist es, was zählt.

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