Ausdauer zählt (nicht nur) beim Ironman Südafrika - TÜV Rheinland

Ausdauer zählt (nicht nur) beim Ironman Südafrika

Ausdauer zählt (nicht nur) beim Ironman Südafrika

Wie begegnet man neuen, unerwarteten Herausforderungen? Vor allem mit Willenskraft, Kampfgeist und viel Ausdauer. Für mich war die große Herausforderung der letzten Monate der „Ironman Südafrika“, der am 15. April in Port Elizabeth startete. Aufgrund der kalten Jahreszeit in Deutschland habe ich mich komplett „indoor“ vorbereitet und wusste deshalb nicht, zu was ich „outdoor“ in der Lage sein würde.

„Beastly Easterly“, der heftige Ostwind

Mein Rennen verlief natürlich nicht perfekt – aber welcher Zehn-Stunden-Wettkampf ist das schon. Wettertechnisch war es ein sehr harter Tag. Der Ostwind, hier liebevoll „beastly easterly“ genannt, bescherte uns einige höhere Wellen im kalten indischen Ozean. Nichtsdestotrotz beendete ich das Schwimmen als fünfte in meiner Altersklasse und hatte ein sehr gutes Gefühl.

Beim Radfahren konnte ich mich trotz des starken Windes dann schnell an die erste Position schieben – und hatte dann wieder mit einigen unvorhersehbaren Dingen zu kämpfen. Plötzlich erschienen Affen auf der Straße, die umfahren werden mussten. Bei einer verschmutzen Kurve warf es mich dann auch noch ins Kiesbett. Dennoch: Meine Radzeit war am Ende die drittschnellste unter allen Amateursportlerinnen.

 

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Rauer Asphalt, feucht-heißes Klima

Dann folgte der Marathon. Der raue Asphalt forderte nicht nur die Beinmuskeln, sondern den ganzen Körper. Das Klima war feucht, der Himmel ohne Wolken, die Sonne brannte stärker als in Europa. Ich fühlte mich glatt an meine Hawaii-Starts erinnert.

 

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Zugleich erlebte ich den Marathon in einer einmaligen, stimmungsvollen Atmosphäre: Die Einwohner der südafrikanischen Küstenstadt Port Elizabeth brannten für die Veranstaltung. Alles war super organisiert, Straßensperrungen ordentlich angebracht und viele Zuschauer sprachen mich vor oder nach dem Rennen persönlich an.

Geschafft: African Champion!

Bis zum letzten Drittel der Strecke lief alles für mich sehr gut. Auf den letzten zehn Kilometern musste ich allerdings stark kämpfen, da ich die eiskalten Getränke der Verpflegungsstellen nicht vertrug. Am Ende schaffte ich den Sieg mit rund 30 Minuten Vorsprung. Zugleich holte ich mir den sechsten Platz unter den Amateursportlerinnen und den 19. Platz im Gesamtranking. Und: Mein Altersklassen-Sieg sicherte mir den Titel African Champion! Mit diesem Erfolg habe ich mich zum dritten Mal für die Weltmeisterschaft auf Hawaii im Oktober qualifiziert.

 

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Welche Lehre ich aus diesem Tag mitgenommen habe? Auch akribische Planung ändert nichts daran, dass man beim Ironman immer wieder neue Herausforderungen erlebt. Am Ende bleibt das Gefühl, das selbst gesteckte Ziel erreicht zu haben, die Strapazen sind vergessen… und ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Beruflich wartet eine neue Herausforderung

Übrigens wartet neben dem Ironman Hawaii eine weitere Herausforderung auf mich. Ich werde beruflich einen neuen, eigenen Weg gehen. Denn Gesundheit, insbesondere im Kontext Arbeit und Mensch, bedeutet für mich nicht nur Leistungsfähigkeit, sondern immer auch Weiterentwicklung.

 

Anything is possible

Eure Manuela Süß

 

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Autorin: Manuela Süß

Mein Job ist es die Mitarbeiter in einem Unternehmen lange gesund und arbeitsfähig zu halten. Ich arbeite als Betriebliche Gesundheitsmanagerin in einem Team aus verschiedenen Experten im Arbeits- und Gesundheitsschutz.

2 Kommentare

  1. Was für eine beeindruckende Leistung! Und eine Inspiration für alle, was möglich ist, wenn man “dran” bleibt.
    Alles Gute für Ihre nächste Herausforderung.

    Antworten
  2. Ich bin sehr beeindruckt und ziehe meinen Hut vor Ihnen, echt Klasse. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen weiter viel Erfolgt :o).

    Antworten

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