Alyn, mach Sport!

Alyn, mach Sport!

Wie bist du zum Spitzensport gekommen? Das wird man als Spitzensportler oft gefragt. Die kurze Antwort: weil meine Mutter als Kind zu mir sagte, „Alyn, mach Sport!“ Natürlich habe ich wie so viele Jungs mit Fußball und Basketball angefangen, aber das hat mich nicht sonderlich interessiert. Erst bei der Leichtathletik bin ich dann hängengeblieben. Das war vor 18 Jahren.

Wie mich der sportliche Ehrgeiz packte

Weitsprung war anfangs gar nicht mein Thema. Ich habe viel herumprobiert, zum Beispiel Hürdenlauf. 1,95 Meter Körpergröße sind zwar oft ein Vorteil, aber die Größe kann auch zum Nachteil werden: Es ist nämlich gar nicht so leicht, lange Arme und Beine exakt zu koordinieren. Zumindest nicht ohne ein gutes Maß an Technik. Ich habe es dann irgendwie geschafft, immer ganz vorn dabei zu sein, und mich von den Kreismeisterschaften bis zur Deutschen Meisterschaft vorgekämpft. Mit 19 war ich zum ersten Mal bei einer WM dabei. Das war auch der Tag, an dem mich der Ehrgeiz packte, hoch hinaus zu kommen. Da wollte ich es genau wissen.

Zielstrebigkeit macht Hausarrest

Um es bis an die Spitze zu schaffen, braucht man vor allem Motivation und einen langen Atem, naja, und Dickköpfigkeit. Ich habe immer genau das gemacht, was ich selbst für richtig hielt – und nie das, was andere mir sagten. Diese Zielstrebigkeit hat natürlich auch Schattenseiten. Wenn meine Mutter mir zum Beispiel als Kind etwas verboten hat, was ich wirklich tun wollte, tat ich es trotzdem und nahm dafür Hausarrest in Kauf. Da saß ich dann im Zimmer und sah durchs Fenster den anderen Jungs beim Fußballspielen zu. Ich hatte eben meine Ziele und habe sie immer noch. Das nächste große Ziel heißt Olympische Spiele 2016 in Rio De Janeiro!

Bis dahin gibt es aber noch viel zu trainieren … und zu schreiben.

 

Autor: Alyn Camara

TÜV Rheinland ist für mich ein flexibler Arbeitgeber und unsere Wege kreuzen sich hoffentlich beruflich immer wieder!

1 Kommentar

  1. Viel Erfolg in Rio! Gib Alles!!!

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