Acht Tipps für ein erfolgreiches Praktikum

Acht Tipps für ein erfolgreiches Praktikum

Ein Praktikum kann vieles sein: ein Sprungbrett ins Unternehmen, ein Ideengeber für die Zukunft oder einfach „nur“ lehrreich. Doch um das meiste aus einem Praktikum zu ziehen, sollte man ein paar Regeln beherzigen, die auch im späteren Berufsleben hilfreich sein können.

Zwar sind diese acht Tipps auf TÜV Rheinland gemünzt, aber sie gelten in abgewandelter Form für jedes Unternehmen. Also los:

1.) Das Who-is-who lernen

Im Fahrstuhl, beim Mittagessen, auf dem Betriebsgelände: Jeden Tag werden dir bei TÜV Rheinland neue Gesichter begegnen. Am wichtigsten für dich sind die Kolleginnen und Kollegen in deiner Abteilung. Am Anfang wird es dir schwerfallen, dir alle Namen zu merken – aber mit der Zeit wird es besser! 
Hilfreich ist auch das Intranet, das bei TÜV Rheinland ‚blueye‘ heißt und in das du dich einloggen kannst, sobald du einen Account für E-Mails und Co. von der IT-Abteilung erhalten hast. Direkt auf der Startseite gibt es ein Suchfenster, bei dem du die Option ‚Mitarbeitersuche‘ einstellen kannst. Das Suchergebnis spuckt dir ein Foto, die Abteilung sowie Kontaktdaten aus. Praktisch, oder? Da kannst du gleich die frisch gehörten Namen noch einmal auf ihre Schreibweise hin prüfen.

2.) Erst mal siezen

Auch wenn man sich in den meisten Abteilungen bei TÜV Rheinland duzt: Warte ab, bis dir das „Du“ angeboten wird. Am ersten Tag solltest du deine neuen Kolleginnen und Kollegen in jedem Fall siezen. Wenn dir das Du angeboten wird, nimm es ruhig an – wer dann weitersiezt, wirkt nämlich wiederum unhöflich.

3.) Lieber over- statt underdressed

Orientiere dich bei der Kleiderfrage daran, was die Kolleginnen und Kollegen in deinem Umfeld tragen. Arbeitest du in einer Werkstatt, reichen legere Klamotten wie Jeans und Shirt aus. Bist du im Verwaltungsbereich angesiedelt, ist gepflegte Businesskleidung, also Hemd, Bluse und eine schicke Hose oder Rock, angesagt. Achte auch auf saubere Schuhe! Sei am ersten Tag lieber over- statt underdressed!

4.) Pünktlich sein – vor allem am ersten Tag

Am ersten Praktikumstag macht Unpünktlichkeit einen schlechten Eindruck – sei also rechtzeitig bei TÜV Rheinland. Hier gilt ähnlich wie bei der Kleidung: Sei am Anfang lieber zu früh als zu spät! Informier dich gut, wann es für dich am ersten Tag losgeht. In einigen Abteilungen ist Gleitzeit möglich, so dass du beispielsweise zwischen 7 und 9 Uhr am Arbeitsplatz eintreffen musst. Kläre ab, bis wann du morgens generell an deinem Arbeitsplatz sein solltest. 
Verspätest du dich morgens, rufe von unterwegs in deiner Abteilung an und gib Bescheid. Speichere zu diesem Zweck vorab die Telefonnummer(n) deiner Abteilung im Handy, damit du dich schnell melden kannst, wenn die Bahn verspätet ist oder du im Stau stehst. 

5.) „Stell‘ dich mal kurz vor“

Oft werden Besprechungen genutzt, um neue Mitarbeiter vorzustellen. Du musst bedenken, dass dich niemand kennt und jeder wissen möchte, woher du kommst und wer du bist. Überlege dir deshalb ein paar Sätze über dich. Dann gerätst du nicht ins Stocken, wenn das Wort plötzlich an dir ist und die Aufregung hinzukommt. Erwähnenswert sind Name, Alter und Herkunft, Studium bzw. Werdegang, wie du zu TÜV Rheinland gekommen bist und natürlich deine Freude über die zukünftige Zusammenarbeit. 

6.) Immer Fragen stellen

Auch wenn du glaubst, du nervst deine Kollegen damit: Stelle Fragen! Es ist vollkommen normal, dass du dich weniger auskennst als andere, die schon seit Jahren im Unternehmen sind. Durch das Stellen von Fragen kannst du hervorragend dein Interesse am Unternehmen bekunden und deine Kenntnisse und dein Vorwissen einfließen lassen. Mache dir Notizen, damit du nicht zweimal das Gleiche fragen musst. Allgemeines, wie du zum Beispiel am Rechner einen Screenshot erstellst, kannst du auch selber googeln. Reagiert ein Kollege doch mal etwas genervt, mach dir nichts draus! Bei der nächsten Begegnung hat er mit Sicherheit wieder mehr Zeit für dich.

7.) Frische Ideen einbringen

Ein Praktikum ist immer auch so gut wie das, was du daraus machst. Und du hast einen entscheidenden Vorteil: Du bist neu bei TÜV Rheinland und hast einen frischen Außenblick. Nutze das und bringe deine Ideen ein. Viele Kollegen, die schon länger hier arbeiten, freuen sich darüber! Dabei sollst du natürlich nicht arrogant rüberkommen, sondern man sollte dir anmerken, dass du dich mit deinem Praktikumsgeber identifizierst und dir Gedanken zu den Themen machst.

8.) Jobchancen nutzen

Schau dich bei TÜV Rheinland um und nutze die Gelegenheit, auch andere Gesellschaften und Fachbereiche kennenzulernen. Das Unternehmen hat viel zu bieten und ist interessiert an fähigen, innovativ denkenden Mitarbeitern. Vielleicht kommt ja eine Ausbildung für dich in Frage? Oder es ist eine passende Stelle frei? Diese kannst du übrigens auch im ‚blueye’ in der internen Stellenbörse einsehen.

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