Ein außergewöhnliches Jahr geht zu Ende. Endlich – wird sich der eine oder die andere denken. Es waren und sind immer noch schwierige Zeiten. Doch ich habe auch viele schöne Dinge erlebt. Denn zu sehen, wie meine Kolleginnen und Kollegen rund um den Globus diese Krise gemeistert haben, lässt mich zuversichtlich in die Zukunft blicken. Aber bevor wir nach vorne gucken, lasst uns einen Rückblick auf das Jahr 2020 bei TÜV Rheinland werfen.

Die Ruhe vor dem Sturm

Im Frühjahr war noch alles wie gewohnt. Jury Choi und Jinyoung Koo berichteten uns von ihrem Praktikum in Marketing und Kommunikation in Korea. Tanja Gerum aus der Personalentwicklung stellte das interne Management Development Program zur Führungskräfteentwicklung vor, von dem die Teilnehmenden jeden Monat auf dem Karriereblog berichteten. Und Businessmanagerin Maren Jurczyk erzählte uns vom Winterfest – der großen TÜV Rheinland Karnevalsparty in Köln. Im Februar plädierte Senior Communications Managerin Kerstin Ferber noch für ein Umdenken und mehr Homeoffice zuzulassen. Nichtsahnend, dass es schneller so kommen sollte als gedacht …

 

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So haben die TÜV Rheinland Mitarbeitenden die Krise erlebt

Ab Mitte März, ausgerechnet an einem Freitag, den 13. ging es dann los und die Belegschaft wurde so weit es möglich war ins Homeoffice geschickt. So ließ auch der erste Corona-bezogene Blogbeitrag nicht lange auf sich warten – Pressesprecher Norman Hübner zeigte uns die Vor- und Nachteile vom Arbeiten daheim auf. Auch Market Access Services Compliance Spezialistin Tiffany Wong fand sich auf einmal zu Hause wieder und berichtete nicht nur über die Lage in den USA, sondern hatte auch gleich ein paar Tipps für die Arbeitsorganisation im Heim-Büro parat.

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Doch was ist mit den Jobs, die sich auf den ersten Blick nicht so einfach ins Homeoffice verfrachten lassen? Recruiterin Franziska Scharpel erzählte uns, wie der alternative, digitale Recruiting-Prozess aussieht. Gebietsleiter Christian Rudnick war an den Prüfstellen noch voll im Einsatz, denn Kfz-Prüfungen für die Sicherheit im Straßenverkehr sind systemrelevant. Ausbilden ist eigentlich eine praktische Tätigkeit, die von den Praxisübungen und dem Miteinander mit den Azubis lebt. So mussten Lehrwerkstatt- und Ausbildungsleiter für Mechatroniker Thomas Külsen und Ausbilder Marco Weber in kürzester Zeit eine digitale Ausbildung auf die Beine stellen. 

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Neue Aufgabenfelder

Für einige Kolleginnen und Kollegen ergaben sich ganz neue Aufgabenfelder. Auditorin Alina Roeder etwa war an gleich zwei großen Projekten beteiligt – der Entwicklung des neuen Audits „Back to Business“ und der neuen Zertifizierung „Hygiene- und Infektionsschutzmanagement (HIM)“. In Corona-Zeiten lief die ganze Projektarbeit remote.

Auch für unsere Auszubildenden war die Situation nicht einfach. Gerade erst ins Berufsleben gestartet, mussten sie sich in kürzester Zeit auf ein komplett neues Arbeitsumfeld einstellen. Nataly Theile, Auszubildene zur Kauffrau für Büromanagement, hat uns genau berichtet, wie die neue Arbeitsorganisation und die Betreuung vor Ort in Pandemiezeiten abliefen. Mechatroniker-Azubi Kutaiba Brghol hatte so fleißig für die Zwischenprüfung gelernt, die dann wegen Corona verschoben wurde. Da die Motivation hoch zu halten ist gar nicht so leicht, besonders wenn ein Unglück dem nächsten folgt. Und für die Auszubildende zur Chemielaborantin Katharina Bayer war weniger die Arbeit im Labor als vielmehr die Berufsschule die größte Herausforderung.

TÜV Rheinland Ingenieur

Meine persönlichen Highlights als Teamleiter im Personalmarketing

Meine persönlich größte Herausforderung war, Homeoffice und Kinderbetreuung miteinander zu vereinbaren. Denn zu Hause wartete auf mich nicht nur die Arbeit, sondern auch der Nachwuchs, der an einem ruhigen Coworking nicht so wirklich interessiert war…Der Blogbeitrag von Expat und Gutachter Michele Barbagli hat mir daher genau aus der Seele gesprochen. Er erzählt von den Erwartungen, die man an sich selbst als moderner Vater hat und vergleicht auf eine sehr humorvolle Art und Weise die Fähigkeiten als Projektleiter und Vater miteinander. Besonders gefreut hat mich, im September eine Praktikantin bei mir begrüßen zu dürfen. Bachelorabsolventin in Kommunikations- und Medienmanagement Teresa Kania, berichtete auf dem Karriereblog von einem Praktikum unter außergewöhnlichen Umständen.

karriereblog tüv rheinlnand rückblick
TÜV Rheinland genau richtig

Meine persönlichen Top drei Highlights dieses Jahr, die mir eine ganz besondere Freude bereitet haben, sind:

1. Highlight

Der Relaunch unseres Karriereblogs Ende September – ein wunderbar cleanes, modernes Layout. Dazu wurden wir noch im Standardwerk „Praxishandbuch Social Media Recruiting“ von Ralph Dannhäuser als Best Practice lobend erwähnt.

2. Highlight

Der Podcast mit dem sehr geschätzten Gero Hesse auf seinem Employer Branding Blog Saatkorn. Die Aufnahme ist Teil der Serie „FACE THE CHANGE“ in Kooperation mit Indeed und wir haben uns über die aktuellen Herausforderungen im Recruiting und Employer Branding unterhalten. Der persönliche Austausch und das Netzwerken mit Gleichgesinnten auf diversen Events macht mir in meinem Job immer noch am meisten Spaß. Und weil genau das in diesem Jahr so sehr gefehlt hat, habe ich mich total über den Podcast gefreut.

3. Highlight

Wie wir es als Team in kürzester Zeit geschafft haben, von Büro auf Homeoffice umzustellen. Dabei ist es uns außerdem noch gelungen, alle damit verbundenen Herausforderungen zu meistern. Auch dank unserer absolut professionellen IT-Infrastruktur, die ein flexibles Arbeiten problemlos ermöglicht hat.

Ein Wort: DANKE!

Und jetzt gilt es noch ein großes „Dankeschön“ auszusprechen: An all die fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die euch hier jede Woche Einblicke hinter die Kulissen des TÜV Rheinland geben. An die Recruiting-Expertinnen, die euch jeden Monat im Recruiter Talk wertvolle Tipps rund ums Thema Karriere geben. Von „Gehaltsvorstellung in Bewerbungen richtig formulieren“ über Hinweise, was in eure Bewerbung gehört bis hin zu Diskussionen über Arbeitgeberbewertungsportale.

Und natürlich ganz besonders auch an euch, liebe Leserinnen und Leser. Vielen Dank fürs Lesen, Kommentieren, Sharen und Liken. Wir freuen uns sehr über Euer Feedback, in welcher Form auch immer. Und es bestärkt uns darin, unseren Karriereblog nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich immer weiterzuentwickeln.

Ich wünsche Euch ein besinnliches Weihnachtsfest, ein versöhnliches Ende des alten und einen guten Start ins neue Jahr. Wir sehen uns in 2021, natürlich hier, beim TÜV Rheinland Karriereblog. 🙂

Autor des Beitrags

Andy Fuchs

Andy Fuchs

Teamleiter Personalmarketing

Andy Fuchs ist Teamleiter im Bereich Personalmarketing und verantwortlich für das Arbeitgeberimage von TÜV Rheinland. Da die Kommunikation mit Bewerbern immer häufiger auf unterschiedlichen Social Media Kanälen stattfindet, macht das Posten, Sharen, Zwitschern und Bloggen auch einen Großteil seiner täglichen Arbeit aus. Als gebürtiger Ostwestfale ist er vor 20 Jahren nach Köln gezogen, wo die Lebensfreude der Rheinländer im Allgemeinen und der Kölner im Speziellen anfangs wie ein kleiner Kulturschock gewirkt haben. Mittlerweile ist ein Leben ohne Dom, Rhein und Karneval für ihn aber kaum noch vorstellbar. Neben der noch jungen Familie interessiert er sich vor allem für Film und Fußball. Die Wahl seines Lieblingsvereins Arminia Bielefeld stellt seine Leidensfähigkeit dabei oft auf eine harte Probe. Wenn die Reisetasche gepackt wird, dann am liebsten für einen Trip nach Spanien. Die schönen Ecken von Mallorca, der Costa Brava und Barcelona sind so etwas wie eine zweite Heimat geworden.

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